May 20, 2012 Permalink

Für mich ist der Sieger des Euro Vision Song Contest 2012 bereits jetzt klar, die Russen sind definitiv meine favorisierten Teilnehmer. Wobei auch die Österreicher durchaus über Talent und Potenzial verfügen. Einfach die Videos anschauen und geniessen. (und vielleicht ein wenig mit dem "popi woken".)

May 20, 2012 Permalink

The awesome thing about Scriptogram is that I have a folder containing all of my posts, every one of it lays there, editable, printable and removable. I don’t need a bulky backend anymore, my new-post-window would look like this:

via UARRR.org

Vor einiger Zeit habe ich von Wordpress zu Scriptogr.am gewechselt für diesen Blog und bereue diesen Wechesel bisher keine Sekunde. Nun denkt auch der (ziemlich grosse) deutsche Blogger @UARRR über einen Umzug zu Scriptogr.am nach. Das Projekt scheitert ausschliesslich am mangelden Feature der Custom URLs.

Ich persönlich bin nach der kurzen Zeit von knapp einem Monat sehr zufrieden mit Scriptogr.am, das Bloggen macht damit wieder eindeutig mehr Spass.

May 13, 2012 Permalink

Ich lese mehr oder weniger täglich RSS-Feeds. Dabei lese ich vieles, Apple-Blogs, persönliche Blogs und weitere Seiten. Nun hat sich einer meiner abonnierten Blogger (Brett Kelly) genau zum Thema RSS-Feeds geäussert und geschrieben, warum er keine Feeds mehr liest. Er äussert einige interessante Punkte, welche durchaus auch für mich Relevanz haben.

There was too much noise. Even with the relatively small number of feeds to which I was subscribed, almost none of it was interesting to me.

via nerdgap

Durchaus ein wahrer Punkt. Auch bei mir im Feed-Reader gibt es immer wieder viel "Lärm". Doch wie kämpfe ich dagegen an? Ich abonniere nur noch 2-3 Blogs, die über News schreiben, der Rest der Blogs spezialisiert sich auf Reviews, Meinungen usw. Bei mir klappt dieses System sehr gut, die meisten News kriege ich sowieso über die "grossen" US-Blogs wie The Verge, The Next Web oder auch TechCrunch. Im Endeffekt kopieren die "kleineren" deutschen Blogger sowieso nur bei den grösseren Brüdern aus Überseh, da kann ich direkt bei der Quelle lesen.

Warum lese ich also immer noch Feeds? Ich habe viele Blogs abonniert, die mich interessieren. Täglich im Browser ansurfen? Extrem unpraktisch! Deshalb abonniere ich die Blogs und lese mich durch den Feed-Reader.

If something really “important” (because, really, most of it isn’t) happens, I usually find out via Twitter. I still follow a whole pantload of tech enthusiasts and they’re the perfect delivery mechanism for what’s new and exciting in the world

via nerdgap

Der Punkt mit den News ist durchaus interessant. Auch ich erfahre die meisten News über Twitter, aus dieser Sicht wäre RSS eher unnötig. Aber wie gesagt, mir geht's nicht um die News, ich abonniere Blogs wegen guten Reviews und Hintergrund-Storys. Ginge es mir nur um die News, dann würde Twitter längst ausreichen.

Ich liebe also meine RSS-Feeds, oft gibt es gute Qualität von häufig kleineren Blogs. Dies ist auch der Grund, warum ich nicht einfach die empfohlenen Beiträge von Instapaper, Zite & Co. lesen kann. Dort finde ich eher grosse Blogs, viele meiner favorisierten Websites würde ich so nie finden.

*Ach! Wenn wir gerade über RSS-Feeds sprechen: Ihr könnt diesen Blog natürlich auch abonnieren. Das könnt ihr hier tun. *

May 11, 2012 Permalink

Zukunft

Soeben habe ich auf dem Blog vom @paradonym einen interessanten Beitrag gelesen. Er hat verbloggt, wie er sich die Zukunft auf unserem Planeten vorstellt. Ich möchte in diesem Beitrag Stellung dazu beziehen und kurz wiedergeben, wie ich mir die Zukunft vorstelle. Ich werde aber kein allgemeines Bild zeichnen, sondern direkt auf seine Stellungen und Behauptungen eingehen.

Die ganze Kommunikation liegt in den Händen von vier Firmen: Google, Facebook, Apple und die Provider. Der Einzige Markt, auf dem man sich als neue Firma telekommunikativ noch austoben kann, ist der Markt der Provider. Diese sind schlussendlich dazu verpflichtet alle Kommunikations-Daten über mehrere Jahre aufzubewahren, um die Terror-Gefahr und die Gefahr der “falschen Pressemeldungen” einzudämmen.

via erbloggt.de

Gleich mehrere Punkte. Zum einen hätten wir hier die absolute Informations-Diktatur von 3 grossen Unternehmen. Ganz ehrlich, wir sind auf dem Weg dorthin. Alle Firmen bekommen immer mehr Informationen von uns. Allerdings wird immer Platz da sein für Konkurrenten, sei es Twitter, Dropbox oder was auch immer.

Zum zweiten Punkt: Die Speicherung von Kommunikations-Daten. In Deutschland ist die Regierung leider auf dem besten Weg dorthin, auch Amerika versucht immer wieder Wege zu suchen, diese Kontrolle zu erhalten. Am Ende liegt es - vor allem in der Schweiz - aber in der Hand der Bevölkerung, dies zu verhindern. Ich denke, wir werden in Zukunft1 eine Steigerung der Überwachung sehen. Leider.

Es ist noch immer schleierhaft, wer darüber bestimmen kann, was eine “falsche Pressemeldung” ist, allerdings [...]. Es wird einem immer noch als “Pressefreiheit” auf dem Tisch serviert, dennoch glauben viele nicht so daran, dass es kaum “Dagegen”-Stimmen gibt. [...]

via erbloggt.de

Die faktische Zensur und das "Beenden der Pressefreiheit" ist in meinen Augen keine Gefahr. Jedenfalls nicht bei uns in Westeuropa. Wir werden eine Veränderung in der Presse-Branche sehen, aber eine Zensur sehe ich als komplett übertrieben. Ich sehe uns als zu entwickeltes Volk an, damit Politiker uns eine Zensur unterjubeln können. Aber sag niemals nie, eine neuerliche Zensur wäre natürlich eine Katastrophe.

Apple zog schon immer das eigene Ding durch, und hat es tatsächlich geschafft auf dem Weltmarkt knapp 90% aller Telekommunikations-Möglichkeiten durch Hardware bereit zu stellen. Sobald Apple eine neue Funktion zur Verfügung stellt versuchen die Firmen der restlichen 10% alles mögliche, um das eben veröffentlichte noch ein wenig besser in den eigenen Produktreihen herauszubringen, was aber dank des geringen Marktanteils nie so richtig klappt.

via erbloggt.de

Meine ehrliche Meinung? Wohl der realistischte Punkt des ganzen Beitrages. Apple macht gute Produkte für die Masse und der zweite Punkt ist bereits heute Tatsache. Einige Hersteller2 kopieren bereits heute Ausnahmslos jedes neue Feature von Apple, verbauen es in zweitklassig designte Smartphones und erobern damit den Markt.

Zum Schluss noch ein Kommentar zu restlichen Punkten: Ebenfalls erwähnt wurde ein flächedekender Ausbau von LTE und neuen Mobilfunkverträgen. Ich glaube absolut, dass LTE ausgebaut wird, LTE ist unsere Zukunft. Die neuen Verträge werden auch kommen, es geht wohl immer mehr in Richtung mehr und mehr Internet. Vielleicht müssen Mobilfunkunternehmen neue Finanzierungsmodelle suchen, gerade in Zeiten von Skype, WhatsApp usw.

Ebenfalls angesprochen wurde eine Modernisierung der Verkehrsmöglichkeiten. Der liebe Paradonym erwartet zwar keine Steigerung der Geschwindigkeit, aber eine zunehmende Ökologisierung der Transportmittel. In meinen Augen wird es bei der Bahn noch Geschwindigkeitssteigerungen geben, neuen Techniken sei gedankt. Ich persönlich träume immer noch von der individuellen Bahn, die nicht auf Fahrpläne oder ähnliches angewiesen ist.

So viel zu dem Beitrag von Paradonym, ich hoffe, ihr schaut mal auf seinem Blog vorbei. Und ich hoffe, er ist nicht sauer, dass ich hier bereits den halben Beitrag zitiert habe, ich hoffe sogar, dass er zu meinem Beitrag Stellung bezieht. :)

Das Artikel-Bild steht unter der Creative Commons Lizenz, ihr findet es auf Flickr.


  1. Warscheinlich gesteigert und verursacht durch ein tragisches Ereigniss, beispielsweise ein Terror-Anschlag. 

  2. Ja, ich meine damit dich, Samsung! 

May 6, 2012 Permalink

Die Julia hat auf ihrem Blog AppForThat.de in einem Beitrag berichtet, warum sie trotz aller Liebe zu The Hit List wieder Things nutzt. Die ToDo-Apps sind hier zwar aktuell nicht das Thema, aber ein Punkt in diesem Beitrag hat mich vorallem angesprochen:

Für mich stellt sich dann die Frage: Was mache ich, wenn ich doch mal Probleme habe? Ich meine, wenn ich für eine App bzw. einen Service bezahle, dann steht mir irgendwo ein gewisser Support zu und sei es nur, dass mir bestätigt wird, dass meine Angelegenheit aufgenommen wurde und bearbeitet wird.

via AppForThat.de

Es ist ein wichtiger Punkt für Apps. Ich möchte Apps nutzen, bei denen ich weiss, dass der Entwickler mit Liebe am Projekt arbeitet, bei dem man von Zeit zu Zeit auch eine Weiterentwicklung entdecken kann. Ein Entwickler, den man auch über Support-Anfragen erreichen kann.

Um bei The Hit List zu bleiben: Die App steht seit Juli 2011 im Store, seitdem hat es ein einziges (!) Update gegeben, ein paar Bug-Fixes sind enthalten, mehr hat's nicht gegeben. Solchen Apps vertraue ich nur ungerne, auch wenn sie noch so toll sind.

Ich schätze es hingegen, wenn es Entwickler wie Tapbots gibt, die auf Anfragen reagieren und die ständig an einer Verbesserung der App arbeiten. Dort merke ich, dass eine Liebe zur App da ist. Auch ein nettes Beispiel ist der Entwickler von Reeder. Immer wieder veröffentlicht er auf Twitter eine kleine Vorschau, was in der nächsten Version von Reeder alles neu sein wird.

Also liebe Entwickler, ich spreche hier nicht nur als Endbenutzer sondern auch als Blogger: Bitte kümmert euch um eure Projekte, kümmert euch um eure Benutzer und verbessert eure Produkte. Danke!

May 5, 2012 Permalink

-

Ich bin ja bekanntlich einer dieser Menschen, die sich gerne ab und zu der eigenen Twitter-Timeline wenden. Heute vor genau 3 Jahren, am 5. Mai 2009 habe ich damals meinen Twotter-Account erstellt. Ja, seit 3 Jahren existiert @sebietter schon. Geil, oder?

3 Jahre Twitter

Ich hätte damlas nie gedacht, dass ich mich so lange mit Twitter aufhalten würde. Noch weniger dachte ich, dass mir dieses "kleine" Social Network so viel Spass bereiten würde.

Wieso genau schreibe ich diesen Artikel? Warum teile ich diese belanglosen Informationen mit euch? Ganz einfach: Ich möchte euch mal bei euch bedanken. Bei all meinen Followern, bei all den netten Menschen, die Twitter so attraktiv machen. Ich hätte unzählige interessanten Menschen (und Dinge) nie kennen gelernt ohne Twitter. Deshalb ein grosses Dankeschön!

Twitter und Ich. Diese Beziehung hatte/hat natürlich nicht nur positive Seiten, wie in jeder Beziehung gab es auch zwischen uns immer wieder Streitigkeiten, aber wir haben uns immer wieder gefunden.

Freuen wir uns auf (hoffentlich) weitere 3 Jahre mit Twitter und all den netten Leuten. Vielen Dank!

May 4, 2012 Permalink

Ich mag die Toten Hosen. Nein, ich liebe sie. Ich feiere zu Songs wie "Kein Alkohol (ist auch keine Lösung), ich traure um die verflossene Liebe zu Songs wie "Alles aus Liebe" und "Alles wird vorübergehn". Die Toten Hosen begleiten mich seit ich Musik höre durch den Alltag und zaubern mir ein Lächeln auf die Lippen. Diese grandiose Band hat heute ihr neustes Kunstwerk veröffentlicht. Es trägt den Namen "Ballast der Republik".

Ballast der Republik Cover

Machen wir eine kurze Geschichts-Lektion: Die Toten Hosen wurden 1982, also genau vor 30 Jahren gegründet. Um ihr 30-Jahr-Jubiläum zu feiern haben die Hosen heute ein Album veröffentlicht. Dieses Album möchte ich euch heute kurz vorstellen.

Ab dem ersten Song werden wir von klassischer Toten Hosen Musik verfolgt, eine Mischung aus Pop, Punk und Rock, also genau das Rezept, welches die Toten Hosen seit 30 Jahren erfolgreich macht. Im aktuellen Album wurde das Ganze - wie immer - mit treffenden und schönen Texten gemischt.

Ein gutes Beispiel dafür ist der Song "Ballast der Republik". In diesem Titel üben die Toten Hosen eine gewisse Kritik an der deutschen Gesellschaft, wobei sich vieles auf uns alles Übertragen lässt. Es sind diese Texte, denen man eigentlich nur zustimmen kann. Typisch Hosen. :)

Natürlich darf auch die Romantik nicht fehlen, ein Beispiel dafür ist der Song "Alles hat seine Schuld". Dort heisst es Beispielsweise:

Doch alles hat seinen Grund Wo wollen wir mit uns noch hin? Du schreist nach Liebe, ich bleibe stumm Wir kommen nicht raus aus diesem Spiel Wir wollen nicht gehen und wir wollen nicht bleiben Wir haben Angst, uns zu entscheiden Wann und wo unser Weg zu Ende ist

Alles in allem ist Ballast der Republik ein gelungenes Kunstwerk, typisch Toten Hosen, ich habe meine Freude daran. Das Album gibt es als normale Version oder als Jubiläums-Version, in letzterer findet man u.a. eine neu interpretierte Version von "Schrei nach Liebe".1

Ich spreche jedenfalls eine absolute Empfehlung aus, holt euch die CD! Leider gibt's das Album (noch) nicht in Spotify, deshalb verlinke ich die iTunes-Alben.


  1. Ja, das ist der Song mit dem lang gezogenen Arschl*ch. 

May 2, 2012 Permalink

"It's in the works," he squeaked out. A couple weeks later (and almost three years after Spotify debuted its iPhone app), the iPad app is finally here. And it's stunning. But does it bring anything new to the table?

via The Verge

Ich habe selber nicht mehr daran geglaubt. Spotify hat endlich eine iPad-App veröffentlicht. Und was für eine! Ich bin begeistert, sie bietet mir alle Features, die ich von Spotify verwende und hat dabei noch ein gelungenes Design. Endlich kann ich Spotify auf dem iPad verwenden. Deshalb werde ich wohl auch von Rdio abschied nehmen.

Wenn ihr Spotify noch nicht nutzt, dann schaut euch den Dienst endlich mal an. Ich liebe Spotify und bin schon fast süchtig danach. 1 Schaut's euch an. Echt!


  1. Ich habe vor kurzem über den Dienst und wie er meinen Musik-Konsum bei ByteInvader geschrieben. Zum Link 

Apr 30, 2012 Permalink

At midnight tonight I will leave the internet. I'm abandoning one of my "top 5" technological innovations of all time for a little peace and quiet. If I can survive the separation, I'm going to do this for a year. Yeah, I'm serious. I'm not leaving The Verge, and I'm not becoming a hermit, I just won't use the internet in my personal or work life, and won't ask anyone to use it for me.

via The Verge

Der The Verge1 Journalist Paul Miller will ein Jahr auf's Internet verzichten. Ich könnte es nicht. Ganz ehrlich, ich könnte es einfach nicht schaffen. Ich werde durch das Internet unterhalten, beziehe meine News von dort, kommuniziere über dieses usw. Ich könnte einfach nicht ohne. Ist es schon eine Sucht? Vielleicht schon. Auf jeden Fall ein interessanter Artikel und ich wünsche dem Paul alles gute bei seinem Projekt und ich habe allergrössten Respekt vor ihm.


  1. The Verge hat sich mittlerweile zu meinem liebsten Tech-Blog und Newslieferanten entwickelt. Inklusive hochklassiger Podcast. Schaut einfach mal vorbei. Zum Link 

Apr 29, 2012 Permalink

We're now at the stage where we should be getting the next wave of disruptive surprises. But – guess what? – they're nowhere to be seen. Instead, we're getting an endless stream of incremental changes and me-tooism.

via The Guardian

Hat das Internet bereits die Grenze der Innovation erreicht? Werden uns in Zukunft keine Revolutionäre Dienste wie Google, Facebook usw. erwarten? Wenn es nach dem Guardian geht ja.

Meine Meinung? Wir haben in den letzten 2-3 Jahren durchaus einen Rückgang an innovativen Websites erlebt. Leider. Aber es gibt durchaus noch Platz im Internet für neue Innovationen. Nur sollten die Macher und Startups allmählich von der Social-Network-Idee wegkommen, dieser Markt ist bereits überflutet und mehr als 2-3 Networks kann man als "normaler" Mensch einfach nicht verwalten. Wieso also nicht mal was komplett neues machen? Auf jeden Fall empfehle ich euch mal den Artikel zu lesen, sehr interessant.